Das klassische Intranet funktioniert nur, wenn alle Mitarbeiter auch täglich vor einem PC sitzen. Was aber, wenn ein Teil der Belegschaft im Aussendiest auf der Baustelle oder in der Produktion arbeitet? Wie kann man diese Leute einfach und effizient erreichen? Wie können diese, die für sie relevanten Unternehmensinforamtionen und Dokumente abrufen? Und wie können sich die Mitarbeiter untereinander einfach vernetzen?

Hier kommt eine Mitarbeiter-App ins Spiel. Diese sind quasi ein mobiles social Intranet und Business Messenger in einem. Dabei gibt es diverse Out-of-the-Box-Lösungen mit mehr oder weniger Funktionalitäten. Einige sind eher für Grossunternehmen geeignet, andere besser für KMU.

Für KMU

Für grössere Organisationen

Microsoft Teams als (mobiles) Intranet

Valo Connect erlaubt das Valo Intranet in Teams einzubinden: https://www.valointranet.com/valo-connect/

Grafik: Thinkstock/ipopba

Einführung

Doch wie schafft man es, alle Mitarbeiter langfristig für eine neue Kommunikationsplattform zu begeistern?

  1. Kommunikationsbedürfnisse klären
    Die Apps können viel mehr als nur informieren: Ob Document-Sharing, digitalisierte Schichtpläne, Chats oder Inline-Übersetzungen, ganze Prozesse werden digitalisiert und vereinfacht .
  2. Experte als Ansprechpartner
    Es ist wichtig, einen Ansprechpartner auf der Produktseite zu haben, der das On-Boarding begleitet, Tipps gibt und die Feedbacks weiterleitet.
  3. Geschäftleitung ins Boot holen
    Wenn die Geschäftsleitung von der App-Lösung überzeugt ist, hat man bereits gewonnen. Spätestens dann, wenn sie das Kommunikations-Tool selbst nutzen, wirkt dies auch ansteckend für die Belegschaft.
  4. Power-User bestimmen
    Mit den digital affinen Mitarbeitern Firma kann man das Interesse der anderen Angestellten wecken. Die App-Enthusiasten sollen von Anfang an aktiv eingebunden sein und das Tool ausgiebig testen. Dann können sie auch die Kollegen begeistern und bei Problemen direkt helfen.
  5. Relevante und ansprechende Inhalte kreieren
    Langweilige oder alte Beiträge werden nicht gelesen. Über verschiedene Features wie Streams, Chats oder Umfragen werden Mitarbeiter motiviert, sich aktiv einzubringen und so zu einer lebendigen Mitarbeiterkommunikation beizutragen.
  6. Peer-to-peer und top-down
    Die Vernetzung soll unter den Mitarbeitern und über alle Hierarchistufen hinweg geschehen. Dabei muss das Management auch aushalten können, dass eine gewisse Eigendynamik entsteht, die nicht immer kontrollierbar ist.

Kommentar verfassen